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Woran kann man eine mögliche Rechenschwäche erkennen?


Vorschulbereich:

  • Kind hat Probleme Mengen einzuschätzen

  • Sortieren fällt schwer

  • Fragen nach "kleiner", "größer", "mehr", "weniger" werden mit einem ratlosen Blick beantwortet

  • Auch Mengen bis drei müssen abgezählt werden und werden nicht mit einem Blick erkannt

Volksschulbereich:

  • Sehr lange werden Zählhilfen verwendet (Finger, Stifte ...)

  • Die Überschreitung des Zehnerraums bereitet große Schwierigkeiten

  • Stellenwerte im Hunderterraum und Tausenderraum werden vertauscht

  • Der grundlegende Unterschied zwischen Addition und Multiplikation wird nicht verstanden

  • Bei Textaufgaben werden kaum Möglichkeiten gefunden, den Text in sinnvolle Rechenoperationen zu übersetzen

  • Verweigern von Kopfrechungen

  • Üben bringt keinen Erfolg

  • Das Erlernen des Einmaleins ist sehr langwierig bis unmöglich und Zusammenhänge einzelner Rechenoperationen werden nicht erkannt. Das Kind muss wirklich alles auswendig lernen und versteht den Sinn dahinter nicht

  • Das Ablesen der Uhrzeit kann nachhaltig Probleme bereiten

  • Rechenfehler fallen dem Kind nicht auf (Größenverhältnisse werden nicht erkannt). Zum Beispiel fällt dem Kind nicht auf, dass bei einer Division eine kleinere Zahl das Ergebnis sein muss

 

Weitere Folgen

Durch diese grundlegenden mathematischen Verständnisschwierigkeiten bekommt das Kind auch in anderen Fächern Probleme. Das Ablesen und die Orientierung in Tabellen und Maßeinheiten fällt ihm schwer und das Kind vermeidet die Beschäftigung mit Mathematik. Permanente Frustrationen und das Gefühl der Verwirrung führen nicht selten zu Verzweiflung, Verweigerung und zum Gefühl "Ich bin dumm, ich kapier´s einfach nicht".